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28.03.2022

Der Saisonbeginn kann kommen –

Trans MF Landshut Devils absolvieren Sparrings in Polen und fiebern dem Auftaktrennen entgegen
Nach ihrem sensationellen Aufstieg von der Zweiten in die Erste Polnische Liga schon in ihrer Debütsaison haben die Trans MF Landshut Devils über die Winterpause unermüdlich daran gearbeitet, die neuen und nochmals gestiegenen Anforderungen des polnischen Verbandes PZM für die Teilnehmer der eWinner 1. Liga zu erfüllen. Dazu gehörten umfangreiche Arbeiten rund um das Stadion, wie z. B. die Errichtung eines neuen Sitzplatzbereichs auf der Start-Ziel-Seite. Die Auflagen für Ligateilnehmer sehen eine bestimmte Mindestanzahl von Sitzplätzen vor, so daß nun auf der Haupttribünenseite in Richtung Fahrerlagere zusätzliche Plätze zur Verfügung stehen und der VIP-Bereich auf der Haupttribüne ebenfalls bis zum Zielturm hin erweitert wurde. Für die Fernsehübertragungen müssen insgesamt vier Kamerapodeste zur Verfügung stehen, so daß neben der Erneuerung der beiden bestehenden TV-Podeste zwei weitere errichtet wurden. Der übertragende Fernsehsender Canal+ wird ein TV-Studio in der Fahrerlagerkurve erhalten. Schließlich wurde auch ein erweiterter Pressebereich mit 30 Plätzen auf der Haupttribüne mit Tischen, Sitzen und Stromanschluß eingerichtet.
Die Bahn an sich hat ebenfalls eine Auffrischungskur bekommen; so wurde nach vielen Materialanalysen der Bahnbelag entsprechend ergänzt bzw. die Deckschickt praktisch neu aufgebaut. „Dies waren weitere Schritte in Richtung Professionalisierung unserer Aktivitäten“, so die Zweite Vorsitzende Kerstin Rudolph, „die uns zum Teil ziemlich gefordert haben. Wir haben viel Zeit mit der Planung verbracht, und dann mußte alles ja noch umgesetzt werden. Das wäre uns ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Helfer, aber auch ohne das Engagement unserer treuen Sponsorengemeinde nicht möglich gewesen, so daß ich mich an dieser Stelle im Namen der gesamten Devils-Familie hierfür bedanken möchte.“
In der vergangenen Woche nun reisten Mannschaft und Verantwortliche der Trans MF Landshut Devils nach Polen, um die Saisonvorbereitung mit drei Sparringrennen abzuschließen. Los ging es am Donnerstag mit Fogo Unia Leszno, die man mit 43:47 besiegen konnte. Bis auf Martin Smolinski und Michael Härtel waren hier alle Devils am Start, die Leistungsträger der letzten Saison, Kai Huckenbeck und Dimitri Berge, zeigten sich bereits wieder in guter Verfassung, und die beiden Neuzugänge Erik Riss und Mads Hansen wollten ihnen in nichts nachstehen. Tags darauf ging es zum Finalgegner der Vorsaison, OK Bedmet Kolejarz Opole, diesmal auch ohne Dimitri Berge. In der Endabrechnung unterlagen die Devils hier 48:36. Das letzte Sparring gegen SpecHouse PSZ Poznan wurde beim Stand von 34:26 nach Heat 10 wegen der schlechten Bahnverhältnisse abgebrochen, hier fehlte Kai Huckenbeck; Martin Smolinski und Michael Härtel zeigten sich erstmals im Einsatz und konnten jeweils gut punkten. „Natürlich darf man hier nicht nur auf das reine Endergebnis schauen“, erklärt Teammanager Klaus Zwerschina. „Sparrings sind ja auch dazu da, im Rennbetrieb neue Motoren und Abstimmungen zu testen, man hat Gelegenheit, ein Risiko einzugehen, das man im Ligabetrieb nicht eingehen würde. Da kann es dann schon sein, daß das Ergebnis für Außenstehende manchmal nicht so recht nachvollziehbar ist.“ Für das Teammanagement war erklärtes Ziel, sich die Mannschaft insgesamt „in Aktion“ anzusehen und entsprechende Schlüsse daraus abzuleiten. „Eigentlich haben wir genau die Erkenntnisse gewonnen, die wir uns erhofft hatten. Wir hätten gerne das letzte Rennen in Poznan nochmals als guten Abschluß mitgenommen, dort hatten wir ja auch neun von elf Fahrern nominiert, aber leider ließen die Bahnverhältnisse dies nicht zu“, ergänzt Teammanagerkollege Slawomir Kryjom.
Teamchef Bernhard Muggenthaler sieht die anstehenden Aufgaben indes zuversichtlich. „Das ganze Team war fleißig in der Vorbereitung und hochkonzentriert. Wir sehen uns also gut gerüstet – von uns aus darf es losgehen! Ein Dank geht an unsere polnischen Sparringspartner, die uns wie immer freundlich empfangen, aber uns auf der Bahn gefordert haben.“
Eigentlich wäre für das kommende Wochenende noch eine offizielle Saisoneröffnung geplant gewesen; diese hat man aber im Hinblick auf die schlechte Wettervorhersage nun abgesagt und will sich stattdessen den restlichen Vorbereitungen für das Auftaktrennen am Montag, 11. April, gegen Abramczyk Polonia Bydgoszcz widmen.
Ein ganz wichtiger Punkt im Zusammenhang mit dem Saisonauftakt ist natürlich die Frage, wann der Ticket-Vorverkauf startet, zumal das Rennen zwar an einem Montag, glücklicherweise aber in den Osterferien stattfindet.
Nachdem die Übergangsfrist für die aktuell geltenden Corona-Regeln noch bis 2. April gilt, hat man beim AC Landshut beschlossen, diesen Termin noch abzuwarten. Jegliche neue Regelungen – ob Wegfall oder Änderung – haben auf die Durchführung von Rennen jeweils erheblichen Einfluß. Die Verantwortlichen wollen den Vorverkauf mit einem Höchstmaß an Klarheit starten, damit auch die Zuschauer wissen, was auf sie zukommt, beispielsweise im Hinblick auf Maskenpflicht, Abstandsregelungen etc.). Daher beginnt der Kartenvorverkauf am Dienstag, den 5. April 2022, ab 18 Uhr unter speedway-landshut.de. Hier sei erwähnt, daß mit dem Start in die neue Saison in der eWinner 1. Liga auch Änderungen in Sachen Ticketing greifen werden. Der AC Landshut arbeitet nun mit dem neuen Ticketpartner „Egocentric Systems“ zusammen, der ein innovatives Ticketportal anbieten wird. Ergänzend wird es wieder die Möglichkeit geben, Tickets an der Tageskasse zu erwerben, damit die Fans verschiedene Varianten haben und sich gegebenenfalls auch kurzfristig zum Rennbesuch entscheiden können. Die Tageskasse wird wie immer zwei Stunden vor Rennbeginn öffnen.
Nicht zu vergessen auch die Arbeit an der neuen Homepage des AC Landshut, die pünktlich zum Saisonbeginn abgeschlossen sein soll. Unter der bewährten Adresse www.speedway-landshut.de erwartet die Fans ein neues Design, aktuelle Informationen zu Terminen, zum Team, Neuigkeiten und vieles mehr.
Weitere Informationen zu den Modalitäten des ersten Rennens am 11. April, Ticketpreisen, Verfügbarkeit der neuen Homepage und natürlich zum Rennen selbst folgen in den nächsten zwei Wochen.
Text: Claudia Patzak



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